Berater für kriminaltechnische Untersuchungen FIC
Berater für kriminaltechnische Untersuchungen


GERICHTLICHE SACHVERSTÄNDIGE
FORENSISCHE ANALYSTEN

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Schlüssel - Schlösser










Nutzen der Untersuchungen ^
Schlösser und Schlüssel liefern Informationen, die zur Aufklärung verschiedener Straftaten führen können.
In den meisten Ermittlungen werden Schlüssel bei Opfern, Verdächtigen, an Tatorten, in Fahrzeugen oder in zunächst nicht verbunden erscheinenden Fällen gefunden; jeder Schlüssel kann eine wichtige Verbindung zu einem Ort oder Gegenstand herstellen.

Laboruntersuchungen ^
Mit international anerkannten, wissenschaftlich dokumentierten und gerichtlich verwertbaren wissenschaftlich-technischen Methoden führen wir Untersuchungen durch unter Einsatz von Spezialausrüstung und spezialisierter Software, an allen Arten von Schlüsseln und Schlössern von Wohnungen, Fahrzeugen, Zündschlössern, Tresoren und verwandten Mechanismen, mit dem Ziel:
  1. Feststellung der Zugänglichkeit beteiligter Personen zum Tatort oder ihrer Verbindung mit verschiedenen Räumen.
  2. Überprüfung ob Schlüssel ihren Inhabern das Betätigen desselben Schlosses durch Vergleich von Typ- und Schnittmerkmalen ermöglichen.
  3. Bestimmung von Herkunftsdaten der Schlüssel, Schlösser, Bestandteile, zugehörigen Gegenstände und Werkzeuge.
  4. Feststellung ob Schlösser aufgebrochen wurden oder ein Aufbruchsversuch vorliegt und welches Werkzeug verwendet wurde.
  5. statistische Analyse der gewonnenen Ergebnisse.
Besondere Anwendungsbereiche ^
Neben üblichen Fahrzeug- und Hausschlüsseln werden auch Schlüssel für besondere Räume oder Verwendungen untersucht, etwa:
  • Banken,
  • Postämter,
  • öffentliche Schließfächer in Umkleiden, Bahnhöfen usw.,
  • Schließfächer,
  • Tresorschlösser hoher Sicherheit,
  • besondere Change Key zur Änderung von Kombinationsschlössern an Tresoren und Tresorräumen,
  • bewegliche Hochsicherheitsschlösser, also Vorhängeschlösser,
  • Hochsicherheitsschlösser wie Abloy, Assa, Mul-T-Lock, Sargent & Greenleaf, Keso,
  • Verkaufsautomaten,
  • Alarmanlagen,
  • Telefone,
  • Zugangssysteme zu Hotelbereichen usw.,

Solche Elemente können eine zusätzliche Untersuchung zur Bestimmung des Schlosstyps, seines Eigentümers, einer konkreten Anlage und ihres Standorts auslösen.

Bewertung - Verwertung ^
Darüber hinaus führen wir durch:
  • Bewertung von Laboruntersuchungsberichten staatlicher und sonstiger Labore oder Sachverständiger, in Fällen mit Bezug zu Schlüsseln, Schlössern und verwandten Gegenständen.
  • Verwertung von Angaben, die einer weiteren Untersuchung bedürfen, durch Hervorhebung forensisch relevanter Gesichtspunkte für zusätzliche Analyse, Dokumentation und Darstellung sowie durch Ermittlung von Punkten, bei denen zwar eine labortechnische Untersuchung und Auswertung möglich gewesen wäre, jedoch kein entsprechender Untersuchungsauftrag erteilt wurde.
Beispielhafte Fragen, die je nach untersuchtem Fall gestellt werden können ^
  1. Wird bei dem gemeldeten gewaltsamen Eindringen eine Aufbruchbeschädigung des Schlosses festgestellt? (z. B. an einem Tresor, einer Tür, einem Fahrzeug usw.).
  2. Sind die aufgefundenen Einbruchswerkzeuge geeignet, das betreffende Schloss aufzubrechen? (D. h., können sie in den Schlüsselschlitz des Schlosses eingeführt werden und weisen sie die technischen Eigenschaften auf, die zum Aufbrechen bzw. Öffnen erforderlich sind?).
  3. Wurde das Schloss – kürzlich oder zu einem früheren Zeitpunkt – mit einem Einbruchswerkzeug aufgebrochen oder wurde ein Aufbruch versucht, und welcher Art war das verwendete Werkzeug? (D. h. in Fällen, in denen der Verdacht besteht, dass jemand einen Raum betreten hat, ohne dass hierfür andere Beweismittel vorliegen).
  4. Geprüft wird die Frage: für welche Kategorie, welchen Typ und welche Art Schloss der Schlüssel bestimmt ist
  5. Geprüft wird die Frage: ob der Schlüssel original oder Kopie ist
  6. Geprüft wird die Frage: ob er von einem bekannten oder unbekannten Schlüssel kopiert wurde
  7. Geprüft wird die Frage: ob die Kopie kürzlich hergestellt wurde
  8. Geprüft wird die Frage: ob er maschinell oder von Hand geschnitten wurde
  9. Geprüft wird die Frage: ob er nutzungsbedingten Verschleiß zeigt
  10. Kann der zu untersuchende Schlüssel alternativ auch für Schlösser eines anderen Typs (Profils) verwendet werden? (D. h. kann ein für ein Schloss der Marke X bestimmter Schlüssel in einem anderen Schloss verwendet werden?).
  11. Betätigt der aufgefundene Schlüssel das betreffende Schloss, weil er dafür bestimmt ist, oder aufgrund eines Zufalls? (D. h. wurde er vom Hersteller für dieses konkrete Schloss gefertigt, oder funktioniert er infolge einer Erschöpfung der Kombinationsmöglichkeiten, was eine vollständige werkseitige Neugestaltung aller Kombinationen erforderlich machen würde?).
  12. Wie hoch ist die mögliche Anzahl von Schlüsseln mit derselben Kombination wie der untersuchte Schlüssel, die auf dem griechischen Markt im Umlauf sind? (D. h. nach wie vielen hergestellten Schlössern wiederholt der Hersteller dieselbe Schließkombination, und wie viele solcher Schlösser wurden insgesamt nach Griechenland eingeführt bzw. dort in Verkehr gebracht?).
  13. Wer hat das betreffende Schloss hergestellt? (D. h. welches Werk oder welcher Handwerksbetrieb, und wo befinden sich dessen Sitz und Niederlassungen?).
  14. Wird das Schloss von mehr als einem Hersteller gefertigt, und in welcher geografischen Region? (D. h. wird es von einem oder mehreren Herstellern produziert, und ist es auf dem griechischen Markt erhältlich oder nicht?).
  15. Wann wurde das betreffende Schloss eingeführt, und von wem wird es auf dem griechischen Markt vertrieben? (D. h. wer vertreibt es in Griechenland, und seit wann?).
  16. Sind die Typ- bzw. Profilmerkmale des Schlosses üblich, speziell oder selten? (D. h. handelt es sich um ein weit verbreitetes Schloss oder um ein Schloss einer besonderen bzw. seltenen Kategorie?).
  17. Geprüft wird die Frage: wie alt das Schloss sein kann
  18. Geprüft wird die Frage: ob es einen Defekt oder Verschleiß aufweist, der andere Schlüssel zulässt
  19. Geprüft wird die Frage: ob es sich um ein Schloss mit kontrolliertem Umlauf handelt
  20. Geprüft wird die Frage: Verfügbarkeit von Blank-Schlüsseln und Schneidemaschinen
  21. Geprüft wird die Frage: ob jeder Schlüsseldienst kopieren kann oder eine Autorisierung nötig ist
  22. Sind für das betreffende Schloss Angaben zum Eigentümer, zum Schlüsseldienst oder zu dem geografischen Gebiet gespeichert, in dem es vertrieben wurde? (D. h. führt der Verkäufer für dieses Schloss eine Kundendatei?).
  23. Kann der Hersteller des ungeschnittenen Schlüsselrohlings zum örtlichen Verkäufer führen? (D. h. weiß das Herstellerwerk, wohin die Schlüsselrohlinge geliefert wurden?).
  24. Liefern die auf dem Schlüssel vorhandenen Kennzeichnungen weitere Informationen? (D. h. Identifizierung des Schlüssel- und Schlossherstellers, Erkennung der Typ- bzw. Profilmerkmale, Feststellung von Angaben zum Schlüsseldienst sowie der Kombination bzw. des Betätigungscodes des Schlosses, für das der Schlüssel bestimmt ist).
  25. Können die vorstehend genannten Kennzeichnungen zum Eigentümer des Schlosses führen?
  26. Stehen die beteiligten Personen mit dem betreffenden Raum in Verbindung? (z. B. mit einem Raum zur Aufbewahrung von Betäubungsmitteln, Waffen usw.).
  27. Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Zuordnung eines bei einem Verdächtigen aufgefundenen Schlüssels zu einem bestimmten Schloss? (D. h. spricht die statistische Bewertung eher für eine Beziehung des Verdächtigen zu dem Schloss oder für einen Zufall?).
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